ob ich mit der Erwartungshaltung auf ein
noch besseres Erlebnis, (…) in diese Tantra Massage gehen
könnte.“
Die Befürchtungen dieses Gastes haben sich nicht bestätigt:
« Du, liebe Hanna, hast nur durch Deine Gegenwart
im Vorgespräch all meine Erwartungen weggezaubert….“
Ebenso ein anderer Gast, der zum ersten Mal bei uns war und
von Rahel massiert wurde: „Für mich war die gestrige
Tantramassage das allererste Mal und es übertraf alle meine
Erwartungen um Längen. (…) Du hast mich in einen
Schwebezustand versetzt, hast mich auf zärtlichste berührt
und dabei konnte ich mich dich hingeben und vollkommen loslassen.
Das Ergebnis: ein noch nie da gewesenes körperliches Glücksgefühl!..“
Auch Respekt ist es, der eine zeitlich begrenzte „beziehungsfreie“
Begegnung zu einer Erfahrung des Eigenen machen kann. Wie es
ist, Neues bei sich zu entdecken, weil man respektvoll gesehen
wird, schreibt ein Gast an Mira: …“vielen Dank
für das wunderbare, respektvolle Erlebnis und besonders
dafür, dass ich Neues empfinden durfte, wie es vorher noch
nie erlebt habe. Die Reise, mich und meinen Körper auf
diese einfühlsame Art kennen zu lernen, geht weiter….“
Was es braucht, um an einer sinnlichen, genussvollen und dadurch
friedlichen Kultur mitzuarbeiten, ist für uns Dakinis eine
ständige „Forschungsfrage“. Nur wenn ich jemand
"herzlich“ also im Herzen erreichen kann, kann die
sexuelle Berührung wirklich befriedigend sein. Und umgekehrt:
nur wenn ich jemand als sexuelles Wesen anerkenne, also den
sexuellen Aspekt des Gegenübers einschließe in meine
Warmherzigkeit, kann sich jemand voll angenommen fühlen.
Eine Frau schreibt an Elisabeth: „….ein sehr
spezieller Tag, an dem du für mich die Krönung des
Tages auf Herzensebene warst. (…) Ich habe mich so wohl
gefühlt bei dir, dass ich mich fallen lassen konnte, mich
hingeben und einfach genießen, was kommen mag….“
Und später im Text: …“ Ich kann es selber
manchmal noch gar nicht fassen, dass meine tiefe Sehnsucht nach
absichtsloser Nähe, Berührung, Zärtlichkeit nun
Realität geworden ist und ich so mein Defizit nachnähren
darf und kann…“
Die Forschungsfrage, wie Massage zur wahrhaft berührenden
Erfahrung wird, schließt die Person der Tantramasseurin
mit ein: sich selbst liebevoll zu überprüfen auf Urteile,
auf eigene Verletzungen und alte Reaktionsmuster ist die Herausforderung
und die Chance unseres Berufs. Umso größer ist die
Freude, wenn es gelingt, Gäste im Inneren zu berühren
und ihnen damit ein Stück Freiheit für sich selbst
zu schenken. Auch wir sind beschenkt, wenn wir Menschen ein
Durchatmen und Innehalten in der Alltagshast, einen neuen Zugang
zum eigenen Körper oder einen Moment des Glücks ermöglichen
können.
Sei Mann. Sei Frau. Sei Mensch Sei Du.
Ihre Dakinis
Lesen Sie auch in den vielen anderen Rückmeldungen,
die unsere Gäste geschrieben haben
zurück 